Gesundheitsbroschüren

Informationen und Beratung

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Damit Sie die Möglichkeit haben, die erhaltenen Informationen zu Hause weiter zu vertiefen, können Sie hier als kostenlosen zusätzlichen Service produkt- und herstellerneutrale Informationstexte einsehen. Fast alle Krankheitsfelder, Risikofaktoren bzw. Präventionsbereiche werden durch eine Broschüre abgedeckt.


Fettige Haut

Rosig und glatt, feinporig und im Großen und Ganzen unempfindlich – das sind die Merkmale der „normalen Haut“. Doch genau genommen ist dieser Typ alles andere als normal, denn die Haut der meisten Menschen entspricht nicht diesem Idealzustand. Dafür gibt es neben unserer erblichen Veranlagung viele Gründe: Äußere Einflüsse wie Sonne, Kälte oder das tägliche Waschen wirken auf die Haut ein, ebenso unsere Ernährung oder die seelische Verfassung. Nicht zuletzt spielt die Pflege eine entscheidende Rolle.

Doch auch wenn sich unsere Haut aufgrund der genannten Faktoren zeitlebens verändert, lassen sich einige Grundtypen unterscheiden. Sehr verbreitet ist zum Beispiel die „fettige Haut“, um die es im Folgenden gehen soll. Fettige Haut glänzt oft unansehnlich, sie neigt zu Pickeln und Mitessern. Entsprechend kommt der Reinigung und Pflege eine besondere Bedeutung zu. In dieser Broschüre finden Sie dazu eine Vielzahl an Tipps und Informationen. Gern berät Sie aber Ihr A-plus Apotheken-Team noch ausführlicher.

Merkmale fettiger Haut

Grundsätzlich muss man zwischen der fett-feuchten Haut (Seborrhoe oleosa) und der fett-trockenen Haut (Seborrhoe sicca) unterscheiden. In beiden Fällen ist die Talgsekretion erhöht, der Feuchtigkeitsgehalt allerdings differiert erheblich.

Die fett-feuchte Haut tritt vor allem bei Jugendlichen auf. Insbesondere Körperpartien, die reichlich mit Talgdrüsen besetzt sind, neigen zu Unreinheiten und fettigem Glanz. Das sind die Stirn, die Nase und das Kinn (so genannte T-Zone) sowie Brust und Rücken.

Die fett-trockene Haut entwickelt sich in der Regel aus einer ursprünglich fett-feuchten Haut. Sie ist gekennzeichnet durch trockene, sich leicht lösende Fettschuppen. Die Haut ist etwas empfindlicher, die Aktivität ihrer Schweißdrüsen vermindert. Und obwohl sie fettig glänzt, spannt sie aufgrund des Feuchtigkeitsmangels wie trockene Haut, besonders nach dem Waschen. Entsprechend wird sie häufig falsch gereinigt und gepflegt.

Unabhängig vom speziellen Typus, ist fettige Haut in der Regel:

  • schlecht durchblutet,
  • fahl aussehend,
  • grobporig,
  • dick,
  • glänzend,
  • reich an Mitessern (Komedonen) und
  • neigt zu Pickeln.

Andererseits:

  • ist sie widerstandsfähig gegenüber äußeren Umwelteinflüssen,
  • ist wenig sonnenempfindlich und
  • neigt kaum zur Faltenbildung.

Ursachen für fettige Haut

Neben der erblichen Veranlagung sind vor allem folgende Faktoren für die übermäßige Talgproduktion verantwortlich:

  • ein Überschuss an männlichen Hormonen
  • das Alter, das heißt, mit zunehmendem Alter geht die Sekretion wieder zurück
  • hohe Temperaturen, zum Beispiel in der Sauna
  • die UV-Strahlung der Sonne

Reinigung fettiger Haut

Fast immer zielt die Reinigung darauf ab, die „unreine“ Haut zu entfetten. Gehen Sie dabei aber behutsam vor, denn eine übertriebene Reinigung oder die Verwendung nicht geeigneter Mittel kann der Haut mehr schaden als nutzen. Bedenken Sie deshalb Folgendes:

  • Bei der Reinigung mit herkömmlicher Seife können freie Fettsäuren auf der Haut zurückbleiben, das begünstigt die Entstehung von Mitessern. Gut geeignet ist Reinigungsmilch. Im Anschluss daran kann ein desinfizierendes und entzündungshemmendes Gesichtswasser die Haut auf die abschließende Pflege vorbereiten.
  • Peelings oder Rubbelcremes enthalten Substanzen, die die Haut regelrecht „abschmirgeln“ und ihre Poren öffnen. Eine ein- bis zweimalige Anwendung pro Woche ist ausreichend, ansonsten würde die Talgproduktion durch die mechanische Beanspruchung unnötig angeregt.
  • Spezielle Reinigungsmasken erstarren auf der Haut und können nach dem Trocknen abgezogen werden. Während sie einwirken, entziehen sie der Haut überschüssiges Fett sowie lose Auflagerungen, etwa Reste von Pflegemitteln und Make-up. Masken auf Basis von Zinkoxid, Heil- und Kieselerde haben sich bewährt. Dankbar nimmt die Haut dabei Zusätze von Ölen oder Extrakten des Rosmarins, des Salbeis und der Schafgarbe auf. Besonders unreine Haut kann darüber hinaus mit Wirkstoffen aus Ringelblume, Johanniskraut und Arnika erfolgreich behandelt werden. Masken können mehrmals wöchentlich aufgetragen werden.
  • Mitesser (Komedonen) lassen Sie am schonendsten von einer Kosmetikerin entfernen. Bei der Selbstbehandlung empfiehlt es sich, die Haut durch ein Kamillen-Gesichtsdampfbad, eine Maske oder durch feuchtwarme Kompressen vorzubereiten. Dadurch quillt die Haut auf und die Mitesser können schon mit leichtem Druck entfernt werden. Das ist wichtig, denn durch zu starkes Drücken kann ihr Inhalt in umliegendes Gewebe fließen. Dann sind kleine bräunliche und eventuell mit Blut vermischte Verfärbungen noch lange Zeit sichtbar. Arbeiten Sie bitte stets mit sauberen Händen. Ebenso sollte die Haut nach dem Ausdrücken unbedingt desinfiziert werden, um Entzündungen vorzubeugen. Dazu eignen sich alkoholhaltige Gesichtswasser.

Die optimale Pflege

Voraussetzung für eine optimale Pflege der fettigen Haut ist eine tägliche, gründliche Reinigung. Nur dann entfalten die nachfolgend genannten Maßnahmen die gewünschte Wirkung:

  • Nach der Reinigung benötigt fettige Haut eine leichte Feuchtigkeitscreme vom Öl-in-Wasser-Typ. Diese nimmt überschüssiges Hautfett auf und hemmt die Entstehung von Mitessern. Auch ölfreie Pflegeprodukte sind hervorragend geeignet.
  • Nach dem Auftragen einer Feuchtigkeitscreme kann die Haut mit getönten Aknemitteln oder fettfreien Puder-Make-ups versorgt werden. Diese enthalten im Idealfall desinfizierende Wirkstoffe, die nach Möglichkeit auch Verhornungen lösen sowie einer vermehrten Hautfettbildung entgegenwirken (zum Beispiel Milchsäure oder Hydroxysäuren).
  • Von Nachtcremes ist, sofern sie nicht therapeutischen Zwecken dienen, abzuraten. Viele Produkte enthalten Inhaltsstoffe, die die Bildung von Mitessern provozieren.
  • In der Regel regen Wärme und UV-Strahlung die Hautfettproduktion an. Viele Menschen mit fettiger Haut und auch Akne-Patienten vertragen die Sonne jedoch ausgezeichnet. Ihr Zustand bessert sich im Sommer zusehends und verschlechtert sich wieder im Winter. Dennoch ist bei starker Sonneneinstrahlung allgemein die Anwendung von Sonnenschutzmitteln anzuraten. Wichtig: Nur fettfreie Produkte wie Gels oder Lösungen auftragen.
  • Männer sollten die Trockenrasur bevorzugen.
  • Vorsicht ist bei der Anwendung von Haarsprays und Haargelen geboten. Sie sollten keinesfalls in die Gesichtspartie gelangen.
  • Das Spurenelement Zink bremst die übermäßige Talgproduktion und fördert die Wundheilung. Eine tägliche Einnahme von 10 bis 15 mg ist sinnvoll. Gut verträglich sind die wirksamen Salze Zinkorotat und Zinkaspartat.
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