Gesundheitsbroschüren

Informationen und Beratung

A-plus Apotheken bieten ihren Kunden nicht nur freundliche und kompetente Beratung:

Damit Sie die Möglichkeit haben, die erhaltenen Informationen zu Hause weiter zu vertiefen, können Sie hier als kostenlosen zusätzlichen Service produkt- und herstellerneutrale Informationstexte einsehen. Fast alle Krankheitsfelder, Risikofaktoren bzw. Präventionsbereiche werden durch eine Broschüre abgedeckt.


Kopfschuppen – nicht nur ein kosmetisches Problem

Wie unangenehm: Die Schulter- und Nackenpartie ist übersät von kleinen, weißen Krümeln. Die Wirkung des eleganten dunklen Jacketts ist dahin. Diagnose: Schuppen.

Für viele Menschen – etwa 10 bis 20 Prozent aller Erwachsenen – sind sie „nur“ ein peinliches, ästhetisches Problem. Schließlich haftet den Betroffenen der Makel an, ungepflegt zu sein.

Nicht selten sind Kopfschuppen jedoch Begleiterscheinungen ernsthafter Hauterkrankungen, etwa eines Pilzbefalls oder von Neurodermitis. Es kommt deshalb darauf an, den Unterschied zwischen gewöhnlicher und krankhafter Schuppenbildung zu erkennen, um sie entsprechend behandeln zu können.

In dieser A-plus Broschüre finden Sie alle wichtigen Informationen: Warum jeder Mensch Schuppen hat, wie die richtige Haarpflege Schuppenbildung unterdrücken kann und unter welchen Umständen ein Arztbesuch ratsam ist.

Darüber hinaus sollten Sie nicht zögern, sich von Ihrem A-plus Apotheken-Team beraten zu lassen.

Die Haut schuppt sich – ein ganz normaler Prozess

Jeder Mensch hat Schuppen, nur sind diese in aller Regel nicht mit bloßem Auge sichtbar. Aus tieferen Hautschichten wandern stetig Zellen Richtung Oberfläche. Auf dem Weg dorthin sterben sie ab, verhornen und werden schließlich abgestoßen. Auf diese Weise erneuert sich unsere Haut praktisch alle vier Wochen komplett neu; Schuppenbildung ist also ein ganz natürlicher Prozess. Ist dieser Erneuerungszyklus allerdings wesentlich beschleunigt, ballen sich stets mehrere hundert Hautzellen zusammen und werden als Schuppen sichtbar. Bei einer ausgeprägten Schuppenerkrankung bestehen einzelne Schuppen aus 1000 und mehr Zellen.

Ursachen der Schuppenbildung

Nicht in jedem Fall ist klar, was die übermäßige Schuppenbildung auslöst. Aber das sind die wichtigsten Faktoren:

  • Trockene Haut
    Vor allem Heizungsluft lässt die Haut schnell austrocknen und stärker schuppen.
  • Häufiges Haarewaschen und zu heißes Föhnen
    Die Talgdrüsen schaffen es dann nicht mehr, ausreichend Fett zu produzieren, so dass sich auf der trockenen Kopfhaut Schuppen bilden. Die Anwendung vieler Haarwasch- und Haarpflegemittel strapaziert die Kopfhaut, lässt sie noch mehr schuppen und jucken. Ist die Schuppenbildung begleitet von Rötungen der Kopfhaut, starkem Juckreiz oder gar nässenden und krustigen Stellen, liegt ihr wahrscheinlich eine Hauterkrankung zugrunde.
  • Pilzbefall der Kopfhaut
    Oft ist es der Hefepilz Pityrosporum ovale, der zwar auch die gesunde Kopfhaut besiedelt, in der Regel jedoch keine Schuppenbildung auslöst. Er ernährt sich von Fetten, die die Talgdrüsen produzieren. Sind diese besonders aktiv, gedeiht auch der Pilz entsprechend gut. Bei der Verdauung der Fette wiederum setzt er Substanzen frei, die zu Juckreiz führen. Durch Kratzen reizt man die Kopfhaut, sie wird empfindlicher und reagiert, indem sie verstärkt neue Hautzellen bildet und abstößt. Das Ergebnis sind Schuppen.
  • Seborrhoisches Ekzem
    Dabei handelt es sich um ein chronisches oder in Schüben wiederkehrendes Ekzem, dass durch eine übermäßige Produktion der Talgdrüsen ausgelöst wird. Typische Symptome sind Schuppenbildung, Juckreiz und Rötung der Kopfhaut. Hinzu kommen Schuppung im Bereich der Augenbrauen, Nasenflügel, Ohren und am Haaransatz. Betroffen sind in erster Linie Männer, da neben Hitze, Feuchtigkeit und Stress die männlichen Hormone eine wichtige Rolle bei der Entstehung dieser Erkrankung spielen. Bei Säuglingen tritt eine besondere Form dieses Ekzems auf: der Milchschorf.
  • Andere Ursachen
    Neurodermitis, Schuppenflechte oder Kontaktallergien auf Shampoos und andere Kosmetika können ebenfalls verantwortlich sein für eine vermehrte Schuppenbildung. Bei Verdacht auf eine dieser Erkrankungen sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Nur er kann eine zuverlässige Diagnose stellen und Sie optimal behandeln.

Das können Sie selbst tun

Resultieren Schuppenbildung und Juckreiz nicht aus einer ernsten Erkrankung, gibt es viele Möglichkeiten zur Vorbeugung und Selbsthilfe:

  • Vermeiden Sie, sich zu kratzen. Dadurch wird die Kopfhaut verletzt und Infektionen begünstigt.
  • Verletzen Sie die Haare und die Kopfhaut nicht mit zu spitzen und harten Borsten von Bürsten oder mit spitzen Kammzinken.
  • Damit das Haarewaschen die Kopfhaut nicht übermäßig austrocknet, ist die Verwendung rückfettender Shampoos zu empfehlen.
  • Drücken Sie das nasse Haar nur mit dem Handtuch aus und rubbeln Sie es nicht vollständig trocken. Auch heiße Föhnluft provoziert das Austrocknen von Haut und Haaren. Lassen Sie Ihr Haar deshalb nach sanftem Auskämmen lieber schonend an der Luft trocknen.
  • In der Apotheke stehen spezielle Anti-Schuppen-Pflegemittel und milde Shampoos verschiedener Hersteller zur Auswahl. Achten Sie auf alkalifreie Reinigungsmittel mit Aufdrucken wie „pH 5“ oder „pH-neutral“. Zusätze wie Selendisulfid senken die Zellteilungsrate und wirken gleichzeitig desinfizierend.
  • Vor dem Kauf von Shampoos und Pflegemitteln sollten Sie sich darüber Klarheit verschaffen, ob Ihre Schuppen fettig oder trocken sind. Fettige Schuppen sind relativ groß und meist gelblich. Beim Zerreiben zwischen den Fingern hinterlassen sie einen fettigen Film. Trockene Schuppen hingegen sind klein, im ganzen Haar verteilt und rieseln vom Kopf. Da fettige Schuppen stärker an der Kopfhaut und dem Haar kleben, eignen sich Shampoos mit Salicylsäure, die das Ablösen erleichtert.
  • Betroffene mit fettigen Haaren sollten diese nicht öfter als zwei- bis dreimal pro Woche mit lauwarmem Wasser waschen, da die Talgdrüsen ansonsten zu noch stärkerer Produktion angeregt würden. In jedem Fall empfiehlt es sich, die Haare fünfmal so lange zu spülen wie Sie zum Einseifen benötigt haben.
  • Sollten Juckreiz und Schuppenbildung auf Pilzbefall zurückzuführen sein, so hilft eine Waschlösung mit einem pilzabtötenden Arzneistoff. Die Lösung sollte dreimal die Woche in das feuchte Haar einmassiert werden und dann jeweils einige Minuten einwirken. Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Anwendung sollte sich das Schuppenproblem deutlich gebessert haben. Dann reicht es aus, das spezielle Haarshampoo einmal pro Woche einzumassieren.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.