Gesundheitsbroschüren

Informationen und Beratung

A-plus Apotheken bieten ihren Kunden nicht nur freundliche und kompetente Beratung:

Damit Sie die Möglichkeit haben, die erhaltenen Informationen zu Hause weiter zu vertiefen, können Sie hier als kostenlosen zusätzlichen Service produkt- und herstellerneutrale Informationstexte einsehen. Fast alle Krankheitsfelder, Risikofaktoren bzw. Präventionsbereiche werden durch eine Broschüre abgedeckt.


Trockene Haut

Rosig und glatt, feinporig und im Großen und Ganzen unempfindlich – das sind Merkmale der »normalen Haut«. Doch genau genommen ist dieser Typ alles andere als normal, denn die Haut der meisten Menschen entspricht nicht diesem Idealzustand. Dafür gibt es neben unserer erblichen Veranlagung verschiedene Gründe: Äußere Einflüsse wie Sonne, Kälte oder das tägliche Waschen wirken auf die Haut ein, ebenso unsere Ernährung oder die seelische Verfassung. Nicht zuletzt spielt ihre Pflege eine entscheidende Rolle.

Doch auch wenn sich unsere Haut aufgrund der genannten Faktoren zeitlebens verändert, lassen sich einige Grundtypen unterscheiden. Sehr verbreitet ist etwa der »trockene Hauttyp«, um den es im Folgenden geht. Er ist besonders empfindlich und bedarf daher einer intensiven Pflege. In dieser Broschüre finden Sie dazu eine Vielzahl an Tipps und Informationen.

Gerne berät Sie aber Ihr A-plus Apothekenteam noch ausführlicher, so auch über spezielle Kosmetikprodukte für diesen Hauttyp.

Merkmale trockener Haut

Grundsätzlich müssen zwei Typen unterschieden werden: Erstens die sehr verbreitete trocken-fettarme Haut, mit der rund 30 Prozent der Bevölkerung zu kämpfen haben. Sie tritt mit fortschreitendem Alter vermehrt und ab dem 50. Lebensjahr sogar bei jedem zweiten Erwachsenen auf. Die Ursache ist eine abnehmende Talgproduktion, die zu einer rauen Oberfläche sowie Juckreiz und Spannungsgefühl führt. Zweitens die trocken-feuchtigkeitsarme Haut. Sie produziert zwar ausreichend Fett, aufgrund des Feuchtigkeitsmangels spannt sie jedoch unangenehm.

Unabhängig von dem speziellen Typ ist trockene Haut in der Regel:

  • trocken und spröde
  • sehr dünn, reißt daher leicht ein
  • schuppig
  • sehr empfindlich gegenüber Umweltreizen wie Kälte oder Sonne
  • zart, durchscheinend
  • feinporig
  • gerötet und leicht entzündet
  • fleckig (aufgrund der ungleichmäßigen Durchblutung)
  • zudem juckt und spannt sie großflächig

Ursachen für trockene Haut

Neben einer erblichen Veranlagung sind es im Wesentlichen folgende Faktoren, die zu einer trockenen Haut führen:

  • Eine natürlicherweise nachlassende Talgproduktion mit zunehmendem Alter.
  • Ein Mangel an natürlichen Feuchthaltefaktoren – zum Beispiel Harnstoff – in den oberen Hautschichten. Dadurch sinkt das Vermögen, Feuchtigkeit zu binden, die Haut trocknet aus.
  • Ein Mangel an Fett. Dieses bildet in den oberen Hornschichten der gesunden Haut eine Barriere, die die Wasserabgabe bremst und den Körper vor Austrocknung schützt. Dieser so genannte Hydrolipid-Mantel verhindert darüber hinaus das Eindringen von Bakterien, Allergenen und chemischen Substanzen in den Organismus.
  • Berufsbedingtes, häufiges Waschen (unter Umständen gar mit aggressiven Mitteln).

Reinigung der trockenen Haut

Bei jeder Reinigung besteht die Gefahr, dass die Haut zu stark entfettet wird und die hauteigenen Feuchtigkeitsfaktoren ausgewaschen werden. Es dauert dann mehrere Stunden, bis sich die Haut wieder regeneriert hat – je trockener die Haut, desto länger. Bedenken Sie daher bei der Reinigung bitte Folgendes:

  • Vermeiden Sie ausgedehnte und besonders heiße Dusch- und Wannenbäder – sie lösen besonders viele Fette aus der Haut.
  • Empfehlenswert für die Hautreinigung sind:
    • Milde Syndets, die eine intensive rückfettende Wirkung erzielen.
    • Spezielle Duschöle mit einem hohen Anteil hautverwandter Fette. Sie reinigen schonend und erzielen die Pflegewirkung eines Ölbades.
    • Badeöle mit und ohne reinigende Zusätze. Nach einem Ölbad sollte man die Haut lediglich leicht trockentupfen, um den Ölfilm nicht zu entfernen.
    • Tägliches Trockenbürsten regt die Durchblutung an und stimuliert die Bildung von natürlichen Feuchtigkeitsfaktoren und Fett.
    • Ein monatliches Körperpeeling zur gründlichen Hautreinigung.
    • Reinigungsmilch – zur Reinigung des Gesichts sollte eine speziell für diesen Hauttyp entwickelte Lotion zum Einsatz kommen.

Die optimale Pflege

Die Pflege der trockenen Haut zielt auf die Wiederherstellung des schützenden Hydrolipid-Mantels ab, der sich natürlicherweise aus Talgdrüsensekret, Schweiß, Wasser und Hornzellprodukten zusammensetzt. Folgende Creme-Typen eignen sich dafür besonders:

  • Die Wasser-in-Öl-Emulsion oder W / O-Creme. Sie zieht langsam ein und hinterlässt einen schützenden Fettfilm auf der Haut. So wird der Wasserverlust reduziert und für eine intensive Hautbefeuchtung gesorgt. Die W / OEmulsion eignet sich hervorragend zum Einschleusen von Wirkstoffen (zum Beispiel Harnstoff) in die Haut.
  • Die Öl-in-Wasser-Emulsion oder O / W-Creme. Sie lässt sich leicht verteilen, zieht schnell ein und hinterlässt keinen Fettglanz. Durch die Verdunstung des enthaltenen Wassers kühlt sie nach der Anwendung kurzfristig die Haut.

Weiterhin sollten Sie bei der Pflege Folgendes berücksichtigen:

  • Eine Pflege der Haut ist auch dann notwendig, wenn sie gar nicht trocken erscheint.
  • Pflegeprodukte, die Parfüm- oder Farbstoffe enthalten, sind zu meiden. Sie führen zu unnötigen Hautreizungen.
  • Meiden Sie einen häufigen Wechsel Ihrer Pflegeprodukte, Kontinuität in der Pflege zahlt sich aus.
  • Als spezielle Pflegemaßnahmen für das Gesicht kommen Crememasken und Ampullenkuren in Betracht, denn sie enthalten eine besonders hohe Konzentration an Pflegestoffen. Als Zusatz in Crememasken bieten sich Heilkräuter wie Fenchel, Weißdorn und Zinnkraut an. Eine besonders nährende Wirkung haben Eigelb, Mandel- und Olivenöl. Generell sollte die Maske bei der trockenen Haut aber nur behutsam Verwendung finden, denn ihre stark durchblutungsfördernde Wirkungkann die dünnen Kapillargefäße in der Haut irreparabelschädigen.
  • Erstarrende Masken wirken austrocknend und sollten daher nicht angewendet werden.
  • Falten um die Augen werden mit speziellen Augencremes behandelt. Gewöhnliche Pflegeprodukte eignen sich meist nicht, weil ihre Fette bis in die Augen »kriechen« und diese reizen können. Wenn Sie etwa nach Anwendung einer fetthaltigen Nachtcreme am nächsten Morgen gerötete Augen und geschwollene Lider haben, ist dies in der Regel nicht auf eine Allergie, sondern auf das beschriebene Phänomen zurückzuführen.

So beugen Sie der Austrocknung vor

Vertrauen Sie nicht allein auf kosmetische Pflegeprodukte, sondern nehmen sich auch folgende Verhaltensregeln zu Herzen:

  • Schlafen Sie in ausreichendem Maße, ideal sind sieben bis acht Stunden pro Nacht.
  • Trinken Sie mindestens zwei Liter am Tag (geeignet sind vor allem Wasser, Früchtetees, Frucht- und Gemüsesäfte), um die Hautzellen mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Prall gefüllte Zellen spannen die Haut.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Die Vitamine und Nährstoffe kommen schließlich allen Körperzellen zugute – Ihre Haut wird vitaler aussehen.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig, um die Durchblutung anzuregen und sich gleichzeitig bei körperlichen Aktivitäten zu entspannen.
  • Meiden Sie trockene Heizungsluft und klimatisierte Räume. Geht das nicht, sorgen Sie mit Luftbefeuchtern, Pflanzen und vor allem durch regelmäßiges Lüften für ein gesundes Raumklima.
  • Tragen Sie bei der Haus- und Gartenarbeit Schutzhandschuhe oder tragen Sie zuvor eine Hautschutzcreme auf.
  • Intensive Sonnenbäder sind zu vermeiden, denn UV-Strahlung trocknet die Haut zusätzlich aus. Vor dem Sonnenbad sollten besonders fettreiche Sonnenschutzcremes aufgetragen werden (Gels enthalten zu wenig oder gar kein Fett,Sonnenschutzöle haben meist einen zu geringen Lichtschutzfaktor). Verwenden Sie in der Sonne einen Lippenpflegestift mit UV-Filtern. Zu guter Letzt: Pflegen Sie Ihre Haut nach dem Sonnenbad mit besonders reichhaltigen Produkten.
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