Gesundheitsbroschüren

Informationen und Beratung

A-plus Apotheken bieten ihren Kunden nicht nur freundliche und kompetente Beratung:

Damit Sie die Möglichkeit haben, die erhaltenen Informationen zu Hause weiter zu vertiefen, können Sie hier als kostenlosen zusätzlichen Service produkt- und herstellerneutrale Informationstexte einsehen. Fast alle Krankheitsfelder, Risikofaktoren bzw. Präventionsbereiche werden durch eine Broschüre abgedeckt.


Asthma

Die meisten Menschen atmen völlig unbewusst. Für viele Asthma-Patienten wird das „Atemholen” jedoch regelrecht zur Arbeit. Ihr einziger Wunsch ist es, ein ganz normales Leben ohne diese ständige Sorge um die Atmung zu führen. Geht es Ihnen auch so? Mit dieser kleinen Informationsbroschüre möchten wir Ihnen das Leben mit Asthma ein wenig erleichtern und eventuell auch ein paar neue Wege aufzeigen, damit Sie mit dieser Erkrankung besser leben können.

Asthma ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege, die mit überwiegend anfallsartiger Atemnot einhergeht. Dabei kommt es zu einer Verkrampfung und Verengung der Bronchien.

Bronchitis − Im Vordergrund stehen Husten und Auswurf. Hervorgerufen wird die Bronchitis durch Infektionen oder durch Einatmen schädlicher Stoffe (Rauchen!).

Auslöser für Asthma

  • Abgase, Gas, Dämpfe, Pollen von Gräsern, Bäumen und Kräutern, Tierhaare und Schuppen (Katze, Hamster, Pferd)
  • Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen, Berufsallergene: z.B. Mehl, Kleie
  • Virusinfektionen
  • Körperliche Belastungen, Passivrauchen
  • Konservierungsstoffe in Lebensmitteln, wie: Dessertcreme, Konserven, Trockenobst, Salatdressing
  • Nahrungsmittel wie z.B. Milchprodukte, Eier, Nüsse, Schokolade
  • Medikamente wie: Beta-Blocker, Rheumamittel, Schmerzmittel

Wirksame Medikamente zur Asthma-Kontrolle

Anfallkontrolle: Rasch wirkende, krampflösende Medikamente, die im Bedarfsfall inhaliert werden. Es kommt zu einer Entspannung der verkrampften Muskulatur und somit zu einer Erweiterung der Bronchien.

Symptomkontrolle: Langanhaltende, krampflösende Medikamente. Je nach Wirkstoff, werden sie inhaliert oder eingenommen. Das nächtliche Durchschlafen wird verbessert, die aktuellen Anfälle verringern sich, die Lebensqualität erhöht sich. Eine regelmäßige Einnahme ist hier unerlässlich.

Entzündungskontrolle: Entzündungshemmende Mittel. Sie vermindern die Überempfindlichkeit des Bronchialsystems und müssen als Dauertherapie eingenommen bzw. inhaliert werden.

Wichtige Regeln für Asthma-Patienten

  • Wenden Sie die Medikamente regelmäßig wie verordnet an. Es gibt kaum eine Erkrankung, bei der die regelmäßige und richtige Medikamentenanwendung so entscheidend ist – ganz besonders auch in Zeiten, in denen es Ihnen gut geht!
  • Wenn Sie unsicher bei der Anwendung Ihrer Medikamente sind, z.B. wann inhalieren, wie exakt oder welches Spray in der entsprechenden Situation gerade erforderlich ist – wir sind für Sie da, um Ihre Therapie mit Ihnen gemeinsam zu optimieren.
  • Lassen Sie sich von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt genau darüber informieren, was Sie tun sollen, wenn es Ihnen einmal besonders schlecht geht! Stellen Sie für sich einen Asthma-Notfallplan auf. Notfallpässe liegen in ihrer A-plus Apotheke bereit.
  • Ziehen Sie sich nicht aus dem normalen Leben zurück – sondern beobachten Sie genau, unter welchen Umständen es Ihnen schlechter geht (Beispiele: kalte Nebeltage, verrauchte Lokale, Stress in allen Formen, schlechte Stadtluft, zu leicht genommene grippale Infekte).
  • Untersuchungen durch einen Lungenfacharzt in festen Abständen sind notwendig, um die Einstellung Ihrer Medikation regelmäßig zu überprüfen.

Richtig atmen

Durch regelmäßige Atemgymnastik lernen Sie, so „ökonomisch“ wie möglich zu atmen, die vorhandenen Atemreserven optimal zu nutzen und das Abhusten zu erleichtern. Die Übungen sollten ebenso wie das Zähneputzen zu Ihrem täglichen „Routineprogramm“ gehören, damit Ihre Atemmuskulatur gestärkt wird. Im Asthma-Anfall benötigen Sie diese Techniken, um die Luft trotz verengter Bronchien zu befördern. Sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene können diese Übungen im Rahmen einer Asthma-Schulung durch qualifizierte Asthmatrainer erlernen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.

Richtig abhusten

  • Zur Verflüssigung des Schleimes reichlich Wasser trinken.
  • Nie mit Gewalt versuchen zu husten. Häufiges Husten reizt bestimmte Nerven an den Bronchien und kann zusätzlich Verkrampfung und Atemnot hervorrufen.
  • Stets in die vorgehaltene Hand husten – dadurch wird der Hustenstoß gebremst. Das Zusammenpressen der Bronchien wird verhindert.
  • Bemühen Sie sich, einige langsame und ruhige Atemzüge zu machen. Dabei durch die Nase einatmen und beim Ausatmen die Lippenbremse benutzen. So kann der Schleim in Richtung Rachen bewegt werden. Das Aushusten ist weniger anstrengend.
  • Legen Sie sich zum Abhusten auf die Seite und schieben Sie ein Kissen unter die Hüfte. So wird der festsitzende Bronchialschleim leichter zum Rachen hin befördert und kann abgehustet werden.
  • Setzen Sie sich auf einen niedrigen Hocker oder auf die Bettkante und beugen Sie sich mit ausgestreckten Armen über zwei Kissen, die auf den Oberschenkeln liegen. So wird das Abhusten erleichtert.
  • Damit Sie den Schleim in den Bronchien entsprechend in Gang bringen, halten wir ein umfangreiches Sortiment Schleimlöser für Sie bereit.
  • Nehmen Sie jede Erkrankung der Atemwege ernst und gehen Sie rechtzeitig zum Arzt.

Richtig messen

Mit einem Peak-Flow-Meter können Sie Ihre persönliche Leistung beim Ausatmen messen. Der ermittelte maximale Ausatmungsstrom gibt Ihnen Rückschlüsse auf die Weite Ihrer Bronchien. Messen Sie regelmäßig dreimal am Tag. Die Werte tragen Sie dann in Ihr Asthma-Tagebuch ein. So lassen sich Asthma-Anfälle schon im Voraus erkennen und Sie können besser darauf reagieren.

Viel zu wenige Asthmatiker nutzen bisher den Peak-Flow-Meter. Sie bekommen ihn, wie auch ein Asthma-Tagebuch, bei uns und wir erklären Ihnen in Ruhe, wie richtig gemessen wird. Sprechen Sie uns an!

Richtig reagieren

Beachten Sie den mit Ihrem Arzt erarbeiteten Notfallplan. In Notsituationen begeben Sie sich umgehend in die Notfallposition: Auf einen Stuhl setzen, Beine auseinanderstellen, locker nach vorn beugen und die Ellenbogen auf die Oberschenkel stützen (sog. Kutschersitz). Bei schwerer, langanhaltender Atemnot sollten Sie sich an einen Tisch setzen und den Oberkörper auf zwei übereinandergelegten Kissen ruhen lassen. Ihr Asthma-Trainer erklärt Ihnen sicher die für Sie optimale Stellung.

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Keine Haftung für Fehler. Alle Abbildungen ähnlich. Die Angebote gelten solange der Vorrat reicht und werden in haushaltsüblichen Mengen angeboten. Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und als unverbindliche Preisempfehlung der A-plus Service GmbH. Alle Angebote gültig vom 1.06.2017 bis 30.06.2017.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.